Neues aus dem Sprachcafé


Beiträge von Teilnehmern:

In St. Lorenz

Im Januar 2016 bin ich das erste Mal mit einer Betreuerin in die St. Lorenz-Kirche gekommen. Als ich in die Kirche gekommen bin, habe ich viele Leute getroffen. Dann konnte ich mich mit den Leuten unterhalten. Egal, was und wie, aber ich habe meine Zeit kommunikativ verbracht. „Kein Mensch ist eine Insel“, habe ich schon vor Jahren auf Englisch gelernt. Und ich stimme diesem Sprichwort zu. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, und wir haben vieles gemeinsam gemacht. Deswegen sind mir Integration und Kommunikation sehr wichtig. In diesem Sinne komme ich jeden Mittwoch in die Kirche. Dort lernt man die Sprache, Kultur, Regeln und andere wichtige Dinge. Ich glaube, so integriert man sich in einem fremden Land. Ich vermute, dass man durch die Sprache, durch Kontakte und Kommunikation ein erfolgreiches, frohes Leben erreichen kann. Ja, ohne Kontakte und Freundschaften ist das Leben schwierig oder sogar unmöglich.

Ich persönlich habe viele deutsche Leute und auch Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern kennengelernt. Ich habe viele Wörter und Grammatik gelernt und viele Übungen im Sprachcafé gemacht.

Ich würde sagen, dass der Schlüssel zur Sprache Kommunikation ist. Die deutschen Leute, die ins Sprachcafé St. Lorenz kommen haben uns Informationen, Ideen, Vorschläge und Ratschläge gegeben. Sie haben uns etwas gezeigt, uns unterrichtet und manchmal begleitet. Ich finde, was sie machen jeden Mittwoch, ist einfach sehr nett und menschlich. Sie fragen uns, wie der Weg nach Deutschland war und ob das Lernen gut geht. Sie versuchen, unser Leben leichter zu machen und unsere Situation zu verstehen. Für mich sind die Idee, Vorschläge und Ratschläge der Menschen im Sprachcafé wie wertvolle Geschenke. Deswegen gehe ich fast jeden Mittwoch dorthin.

Ich lerne in zwei Schulen gleichzeitig. Die eine ist jeden Tag die offizielle Sprachschule. Und die zweite ist bei Solveig, ihrem Mann Jörg und bei vielen anderen jeden Mittwoch in St. Lorenz.

Heutzutage kann man eine Sprache in der Schule oder zuhause lernen. Aber ich denke: was man gelernt hat, muss man in der Praxis im Alltag benutzen. Man braucht unbedingt Leute und Situationen, damit man die Sprache zu beherrschen lernt. Also ist mein Vorschlag, das Sprachcafé und andere Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen.

Abraham aus Eritrea, 28. März 2017

 

Mein Name ist Wali.

Ich komme aus Afghanistan. Ich gehe ins Sprachcafé St. Lorenz jeden Mittwoch. Ich habe viele Deutsche dort kennengelernt. Wir trinken Kaffee und sprechen Deutsch. Da sind sehr nette Menschen, es ist ein bisschen wie meine Familie. Vielen Dank an Solveig und Jörg Scholz und allen anderen im Sprachcafé.