Meldungen aus dem Kirchenkreis


Written by: Niemann | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8808\n Dem rassistischen Brandanschlag n in der Nacht vom 22. auf den 23. November 1992, bei dem drei Menschen starben und viele verletzt wurden, wird am 23. November 2017 in Mölln gedacht - unter anderem mit einem Gedenkgottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche.\n\n \nAm 23. November 2017 jährt sich zum 25. Mal der Tag, an dem bei rassistischen Brandanschlägen in Mölln drei Menschen getötet wurden und zahlreiche weitere Mitbürger/innen türkischer Herkunft teilweise schwere Verletzungen erlitten. Den Ereignissen in der Nacht vom 22. auf den 23. November 1992 wird am 23. November in Mölln gedacht. Den ganzen Tag gibt es Veranstaltungen, auch einen Gedenkgottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche. Bischöfin Kirsten Fehrs nimmt an der Abschlussveranstaltung teil.\n„Aus dem Entsetzen und der Abscheu über die Möllner Brandanschläge ist uns die Verpflichtung erwachsen, die damaligen Ereignisse nicht zu vergessen, sie als Teil unserer Geschichte zu begreifen und die Erinnerung an die Opfer wach zu halten. Dieser Tag ist für uns daher einmal mehr ein Anlass, auf die Gefahren des Rechtsextremismus für unsere Gesellschaft hinzuweisen“, sagt Möllns Bürgermeister Jan Wiegels. Die zahlreichen Übergriffe der letzten Jahre hätten gezeigt, dass das Problem nichts an Aktualität verloren hat, insbesondere im Hinblick auf den erstarkenden Nationalismus in vielen Staaten und vor dem Hintergrund hoher Flüchtlingsbewegungen nach Europa und Deutschland.\n„Insbesondere hier in Mölln fühlen wir uns der Aufgabe verpflichtet, eine demokratische, weltoffene und friedliche Gesellschaft zu gestalten. Wir wollen ein Beispiel dafür sein, dass das tolerante Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Herkunft eine Selbstverständlichkeit ist“.\nViele Menschen und Einrichtungen setzten sich in den vergangenen 25 Jahren für diese Ziele ein und arbeiteten in Projekten und Initiativen dafür, dass von Mölln weithin sichtbare Signale ausgehen. Beispielhaft ist der Verein „Miteinander leben e.V.“, der bis heute ein herausragendes und nachhaltiges Engagement zeigt und mit verschiedenen Preisen für seine Arbeit und Projekte ausgezeichnet wurde. Auch die Schulen, Kirchen und viele Kunstschaffende bringen sich hierbei immer wieder ein.\nDas Programm des Gedenktages:\n12 Uhr: Öffnung der Möllner Fatih-Sultan Moschee, Hauptstraße 101\n15 Uhr: Möglichkeit des Gebetes in der Fatih-Sultan Moschee,\n16 Uhr: Pressegespräch Ratsdiele im Historischen Rathaus, Am Markt\n17 Uhr:Gedenkgottesdienst St. Nicolai-Kirche, Am Markt. Anschließend gemeinsamer Gang zum Brandhaus, Mühlenstraße 9\n18 Uhr: Kranzniederlegung Brandhaus, Mühlenstraße 9. Anschließend gemeinsamer Gang zum ehem. Brandhaus Ratzeburger Straße\nCa. 18.30 Uhr: Gedenken am Stein Ratzeburger Straße / Ecke Wassertor. Anschließend individueller Transfer zum Quellenhof\n19 Uhr: Abschlussveranstaltung Hotel Quellenhof, Hindenburgstraße 16\nReden:\nJan Wiegels Bürgermeister der Stadt Mölln\nTorsten Geerdts, Innenstaatssekretär des Landes Schleswig-Holstein\nS.E. Ali Kemal Aydin, Botschafter der Republik Türkei\nAydan Özoğuz, Staatsministerin, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration\nDr. Cebel Küçükkaraca, Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., Landesvorsitzender\nSedat Şimşek, Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Hamburg Schleswig-Holstein e.V., Vorstandsvorsitzender\nKirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche\nIbrahim Arslan, Angehöriger der Brandopfer\nFaruk Arslan, Angehöriger der Brandopfer\nOffenes Ende im Foyer, kleiner Imbiss\n \nBegleitende Veranstaltungen:\n8.30 Uhr Theaterstück: \"Wir waren mal Freunde\" und Ensemble Radiks, Berlin.\n10.55 Uhr Gemeinschaftsschule Mölln, Schulberg im Theaterraum des Marion-Dönhoff-Gymnasiums\n \nMittwoch, 15.11.2017:\n19 Uhr Vortrag: „Ausgrenzung, Unterdrückung, Mord – Ein Blick auf rassistische Kontinuitäten in Deutschland“ , Beratungsteam geg. Rechtsextremismus, Lübeck Internationale Begegnungsstätte „Lohgerberei“ , ...
Written by: Launer | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8807\n Am Volkstrauertag, 19. November 2017, gestalten die Stadt Lübeck und viele Kirchengemeinden in den Propsteien Lübeck und Lauenburg (gemeinsame) Gedenkveranstaltungen.\n\nAm Volkstrauertag, 19. November 2017, gestalten die Stadt Lübeck und teilweise Kirchengemeinden in den Propsteien Lübeck und Lauenburg (gemeinsame) Gedenkveranstaltungen.\nDer Volkstrauertag geht zurück auf den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der sich 1919 mit seiner Gründung dafür einsetzte, der gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs zu gedenken. 1934 wurde der Volkstrauertag gesetzlicher Feiertag und in „Heldengedenktag“ umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Bundesrepublik den Volktrauertag wieder auf, ab 1950 fanden zentrale Gedenkfeiern statt und 1952 empfahl das Bundesinnenministerium, den zweitletzten Sonntag des Kirchenjahres zum Volkstrauertrag zu bestimmen - somit ist der Gedenktag festgelegt auf den Sonntag zwei Wochen vor dem ersten Advent.  \nBei dem Gedenken wurden immer mehr Menschengruppen in den Blick genommen sowie zeitliche wie nationale Grenzen überschritten. So wird neben dem Gedenken der Toten und Verletzten in Kriegen und Bürgerkriegen auch den Opfern aller terroristischen Anschläge gedacht. Fremdenfeindlichkeit, Hass auf und Gewalt gegen alle Fremden und alles Fremde werden verstärkt thematisiert. Die Hoffnung auf Versöhnung wird herausgestellt und die Bereitschaft zum Frieden eingefordert.\nGemeinsame Gedenkveranstaltungen in Lübeck am Volkstrauertag:\n(Auflistung in zeitlicher Abfolge) mit Beteiligung der Stadtspitze und Vertretern der Bürgerschaft finden am diesjährigen Volkstrauertag, Sonntag, 19. November 2017, statt:\nSchlutup, 10 Uhr: Gedenkgottesdienst in der St. Andreas Kirche, anschließende Kranzniederlegung am Ehrenmal in Schlutup, Veranstalter: Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Andreas-Schlutup, VertreterIn der Hansestadt Lübeck: Ingrid Schatz , Mitglied der Bürgerschaft, CDU, Uwe-Jens Iwers, BfL\nMahnmal am Zeughaus, 10 Uhr: Kranzniederlegung (keine Gedenkfeier), Veranstalter: Hansestadt Lübeck, Vertreter der Hansestadt Lübeck: Bürgermeister Bernd Saxe, Bruno Böhm Mitglied der Bürgerschaft, Freie Wähler + Die Linke, Lars Rottloff, Mitglied der Bürgerschaft, CDU, zusätzlich nimmt teil: Astrid Stadthaus-Panissié, BfLKrummesse, 10 Uhr: Gottesdienst in der St. Johannis-Kirche, anschließend Kranzniederlegung am Ehrenmal, Veranstalter: Kirchengemeinde Krummesse / Lbg., Vertreterin der Hansestadt Lübeck: Anette Röttger, Mitglied der Bürgerschaft, CDU, zusätzlich nehmen teil: Rolf Müller, Mitglied der Bürgerschaft, FDP, Astrid Stadthaus-Panissé, BfL\nEichholz, 10 Uhr: Gottesdienst in der St.-Christopherus-Kirche (Schäferstraße), anschließend Kranzniederlegung am Ehrenmal (Brandenbaumer Landstraße gegenüber Schäferstraße), Veranstalter: Gemeinnütziger Verein von 1921 e.V., VertreterIn der Hansestadt Lübeck: Heidemarie Menorca, Mitglied der Bügerschaft, CDU, Christopher Lötsch, Fraktionsvorsitzender der CDU, Frank Zahn, Mitglied der Bürgerschaft, SPD, zusätzlich nimmt teil: Matthias David Kramer, BfL\nGenin, 10.15 Uhr: Gottesdienst in der St. Georg-Kirche in Lübeck-Genin anschließend Kranzniederlegungen an den Mahnmalen 1914 - 1918 und 1939 – 1945, Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg-Genin, Vertreter der Hansestadt Lübeck: Aydin Candan, Mitglied der Bürgerschaft, SPD, zusätzlich nehmen teil: Dagmar Hildebrand, CDU, Bernd Mewes, BfL\nVorwerker Friedhof, 11 Uhr: Kranzniederlegung (keine Gedenkfeier), Veranstalter: DGB, SPD Kreisverband Lübeck, SPD-Fraktion, Vertreter der Hansestadt Lübeck: Jan Lindenau, Mitglied der Bürgerschaft, SPD, Ulrich Pluschkell, Mitglied der Bürgerschaft, SPD, Dr. Marek Lengen, Mitglied der Bürgerschaft, SPD, Harald Quirder, Mitglied der Bürgerschaft, SPD, zusätzlich nimmt teil: Angelika Puja Büche, B90/Die Grünen\nFriedhof Waldhusen, 11.30 Uhr: Gedenkfeier und Kranzniederlegung am Ehrenmal, Veranstalter: Gemeinnütziger Verein Kücknitz e. V., Vertreter der Hansestadt Lübeck: Oliver Prieur, CDU, zusätzlich nimmt teil: Martin Böhlke, BfL\nTravemünde, 11.30 Uhr: Gedenkfeier und Kranzniederlegung ...
Written by: Launer | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8798\n Mit dem Haushalt 2018, mehreren Kirchengesetzen und dem Bericht von Landesbischof Gerhard Ulrich wird sich die Landessynode der Nordkirche auf ihrer Tagung vom 16. bis zum 18. November in Lübeck-Travemünde befassen.\n\nMit dem Haushalt 2018, mehreren Kirchengesetzen und dem Bericht des Vorsitzenden der Ersten Kirchenleitung, Landesbischof Gerhard Ulrich, wird sich die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) auf ihrer Tagung vom 16. bis zum 18. November in Lübeck-Travemünde befassen.\nInsgesamt rechnet die Nordkirche im kommenden Jahr mit Einnahmen in Höhe von rund 538 Millionen Euro (2017: 524 Millionen Euro), davon 494 Millionen Euro (481 Millionen Euro) aus Kirchensteuern. Drei Prozent des Kirchensteuernettoaufkommens, also rund 15 Millionen Euro, werden für den Kirchlichen Entwicklungsdienst eingeplant, der unter anderem Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika fördert. Die Kirchenkreise, und damit auch die Gemeinden, erhalten mit 328,4 Millionen Euro den größten Anteil der Einnahmen. 81,8 Millionen Euro sind für Versorgungsleistungen vorgesehen. Die sieben Hauptbereiche, in denen die gesamtkirchlichen Dienste geordnet sind, sollen im kommenden Jahr 40,4 Millionen Euro erhalten. Der Bereich Leitung und Verwaltung (Landessynode, Landeskirchenamt, Kirchenleitung) plant mit 33 Millionen Euro.\nDer Präses der Landessynode, Dr. Andreas Tietze, sagte heute (10. November): „Die Kirchensteuereinnahmen sind derzeit eine solide finanzielle Grundlage für die kirchliche Arbeit vor Ort. Mein Dank gilt allen, die dazu beitragen. Entscheidend ist, was die Nordkirche mit diesen Mitteln macht. Grundsätzlich werden sie dafür verwendet, um kirchliches Leben in seiner Vielfalt auch in Zukunft zu ermöglichen und zu fördern. In der Nordkirche gilt das Prinzip der Solidarität zwischen den unterschiedlichen Ebenen und Einrichtungen. Das erfordert eine umsichtige und vorausschauende Haushaltspolitik, gerade auch angesichts langfristig erwarteter rückläufiger Einnahmen und Lohntarifsteigerungen. Der Entwurf des Haushalts 2018 ist jetzt veröffentlicht und auf der Website der Landessynode allgemein zugänglich. Die Landessynode wird den Haushalt öffentlich diskutieren und dann verabschieden. Auch dadurch wird transparent und nachvollziehbar, wie verantwortungsvoll die Nordkirche mit den anvertrauten Mitteln haushaltet.\nNeben dem Haushaltsplan (Freitag, ca. 10 Uhr) wird es auf der Synodentagung um mehrere Kirchengesetze gehen, unter anderem um die kirchliche Bevollmächtigung von Religionslehrkräften (Vokationsgesetz, Donnerstag, ca. 20 Uhr). Auf der Tagesordnung stehen auch der Bericht des Landesbischofs (Donnerstag, 14.30 Uhr) sowie ein Positionspapier der Landessynode zum Thema „Gerechter Frieden“ (Donnerstag, ca. 16.30 Uhr).\nDen kompletten Verlaufsplan finden Sie hier:https://www.nordkirche.de/fileadmin/user_upload/Synodenportal/Dokumente_2017/synode-201711-vorlaeufiger-verlaufsplan.pdf\n 
Written by: Langhorst | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8797\n 17 Gemeinden in 34 Jahren: Rein rechnerisch hat Pastor Tjarko Tammen  alle zwei Jahre die Kirchengemeinde gewechselt. Nun beendet er seine Pastorenlaufbahn und geht in den Ruhestand.\n\n17 Gemeinden in 34 Jahren: Rein rechnerisch hat Pastor Tjarko Tammen  alle zwei Jahre die Kirchengemeinde gewechselt. Nun beendet er seine Pastorenlaufbahn und geht in den Ruhestand. Ab Dezember hat er jetzt Zeit, sich vor allem um seine Leidenschaft zu kümmern, die Musik.\nKlartext: Die meisten Menschen werden diesen wohl mit Tjarko Tammen verbinden. Er sagt, was er sieht und hört. „Das hat nicht jedem und immer gefallen“, so Tammen. „Aber mir ging und geht es immer um die Sache.“\nIn seinem pastoralen Arbeiten habe er alles ausprobiert: Von neuen Gottesdienstformen bis hin zur Qualitätsentwicklung in den Kirchengemeinden. Dabei hat er erkannt: Weniger ist mehr. Einfach zu sein und dabei klar und offen zu bleiben, das ist ihm wichtig. „Ich habe dabei immer versucht, das Alte mit dem Neuen zu verbinden und das Gestern mit dem Heute zu verschränken“, so Tammen. Dazu gehört für ihn auch, über den eigenen Kirchturm zu blicken. „Kirche ist mehr als nur die eigene Gemeinde“, so Tammen. Teil des öffentlichen Lebens zu sein, sei genauso wichtig, wie die übliche Gemeindearbeit. Ihn ärgert es, wenn der volkskirchliche Ansatz nicht mehr zum Profil der PastorInnen gehört. „Wir verlieren die Menschen, wenn wir nicht zu ihnen und in ihre Gruppen gehen.“\nTjarko Tammen hat in der rheinischen Landeskirche Theologie studiert. 17 Jahre lang war er Gemeindepastor in Sereetz, hat dann in der religionspädagogischen Ausbildung von ErzieherInnen gearbeitet und war drei Jahre lang in einem Projekt der evangelischen Jugend auf dem Koppelsberg. Nebenbei hat er eine Coaching-Ausbildung gemacht. Vor sieben Jahren hat er die Pfarrstelle für Vertretungsdienste im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg übernommen. Acht Kirchengemeinden in der Propstei Lübeck hat er während Vakanzzeiten als Pastor betreut: St. Marien, Auferstehung, Johann-Hinrich-Wichern, Bugenhagen, Kücknitz, St. Lorenz-Travemünde, St. Christophorus und Friedrich-von-Bodelschwingh. Diese Arbeit auf Zeit hat ihm Spaß gemacht. Er vergleicht sein Tun mit dem eines Durchlauferhitzers. „Ich komme, bleibe eine Zeit, gebe Energie ab und gehe wieder.“\n„Ich schaue gerne auf diese Zeit zurück, in der Pastor Tammen uns in Lübeck in personellen Engpässen unterstützt hat. Manchmal waren die Vertretungseinsätze kurz, manchmal waren lange Vakanzzeiten zu überbrücken. Für die Flexibilität und die Neugier, die man für diese Aufgabe braucht, und den Dienst danke ich ihm sehr.“, sagt Pröpstin Petra Kallies.\nNach 34 Jahren startet Tjarko Tammen nicht mehr als Pastor in eine Adventszeit und in ein neues Kirchenjahr. Aber so ganz ohne Gottesdienst und Kirche wird er nicht sein. So ist er mit seinem Musikprojekt zeitWEISE  am Sonntag, 17. Dezember 2017  als Trio unterwegs. Zusammen mit der Sängerin Marita Boi-Thielsen und der Saxophonistin Vera Brenner gestaltet  er den Gottesdienst zum dritten Advent in der Maria-Magdalenen-Kirche in Berkenthin. Beginn ist um 9.30 Uhr.
Written by: Launer | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8777\n Der Buß- und Bettag ist ein sperriger Tag. Sünde. Schuld. Fehler. Dinge, die nicht gut laufen. Wollen wir uns damit beschäftigen? Ja, aber nicht allein! Viele Gemeinden laden an diesem Tag zu besonderen Gottesdiensten.\n\nDer Buß- und Bettag ist ein sperriger Tag. Sünde. Schuld. Fehler. Dinge, die nicht gut laufen. Wollen wir uns damit beschäftigen? Ja, aber nicht allein! Viele Gemeinden laden an diesem Tag zu besonderen Gottesdiensten.\n„Selten nehmen wir uns die Zeit, innezuhalten und auf die unangenehmen Dinge zu schauen. Die, die wirklich schwer auszuhalten sind: unsere eigenen Fehler“, sagt Heike Shelley. Sie ist seit März diesen Jahres Pastorin in der St. Thomasgemeine Grünhof-Tesperhude, der Gottesdienst an Buß- und Bettag ist ihr wichtig. „Wie viel leichter ist es, unserem Schatten den Rücken zu zukehren und all unsere Stärken im Licht funkeln zu lassen. Das fordert der Alltag auch oft von uns, dass wir uns möglichst gut darstellen: im Beruf, auf Partnersuche, im Freundeskreis“, hat sie beobachtet. „Die Selbstdarstellung feiert ungeahnte Höhepunkte in den sozialen Netzwerken, wo scheinbar jeder Mensch einfach alles kann, Erfolgserlebnis reiht sich an Erfolgserlebnis.“\nNatürlich sei es auch gut, das Positive an sich selbst wahrzunehmen und sich darüber zu freuen. Aber „es kommt eine Schieflage auf, wenn man vergisst zu sehen, dass das nur ein Teil der Wahrheit ist. Als Menschen sind wir nicht so glatt. Im tiefsten Innern sind wir verstrickt in Widersprüche und Schuld. Es ist anstrengend und kräftezehrend, diese Wahrheit auf Dauer zu ignorieren.“\nBuß-und Bettag: Den Blick in die eigenen Schatten wagen\nAm Mittwoch, den 22. November, am Buß- und Bettag, gibt es Gelegenheit, sich im geschützten Rahmen des Gottesdienstes innerlich umzudrehen und den Blick in die eigenen Schatten zu wagen und auszuhalten. Für Heike Shelley bietet gerade dieser Tag eine große Chance: „Vor sich selbst anerkennen, dass zu einem eben auch diese schwierigen Seiten dazugehören, für die man sich schämt. Und dann zu erfahren, dass Gott uns in seiner großen Güte liebt und (aus)hält. Solche Umkehr ab und an ist unerlässlich für die eigene seelische Gesundheit, für eine funktionierende Gesellschaft und für die eigene Beziehung zu Gott, denn aus ihr gehen wir verwandelt hervor. Unser Leben wird uns neu geschenkt.“ Der Gottesdienst in der St.-Thomas-Kirche, Westerheese 15 in Geesthacht beginnt um 19.30 Uhr.\nGottesdienste am Buß- und Bettag (22.11.2017) in der Propstei Lauenburg:\n17.00 UhrMöllnSt.-Nicolai-Kirche, Am Markt 12, 23879 MöllnGottesdienstPastor Matthias Lage\n...........................................\n18.00 UhrLauenburg/ElbeMaria-Magdalenen-Kirche, Kirchplatz 3, 21481 LauenburgGottesdienstim Anschluss GemeindeversammlungPastor Philip Graffam     \n...........................................\n18.00 UhrRatzeburger DomRatzeburger Dom, Domhof 18, 23909 RatzeburgGottesdienstDomprobst Gert-Axel Reuß\n...........................................\n18.00 UhrSt. GeorgsbergKirche St. Georg auf dem Berge, Wedenberg 0, 23909 RatzeburgFamiliengottesdienstPastorin Britta Sandler\n...........................................\n18.00 UhrGroß GrönauSt.-Willehad-Kirche, Hauptstraße 16, 23627 Groß GrönauGottesdienstPastorin Samone Fabricius\n...........................................\n18.00 UhrHamwarde/WorthSt.-Jacobi-Kirche, Dorfstraße 2, 21502 HamwardeAbendgottesdienstmit Abendmahl\n...........................................\n18.00 UhrBreitenfeldeSt.-Anna-Kirche in Niendorf, Dorfstraße 78, 23881 NiendorfAndacht zum Buß- und BettagPastorin Jennifer Siemers & Prädikantin Michaela Lemke\n...........................................\n18.00 UhrSt. Petri/RatzeburgSt.-Petri-Kirche, Barlachstraße 7, 23909 RatzeburgGottesdienstPastor Martin Behrens\n...........................................\n19.00 UhrLütauSt.-Jacob-Kapelle in Basedow, Dorfstraße 12 a, 21483 BasedowAndachtzum Buß- und BettagPastorin Anna Christ\n...........................................\n19.00 UhrSahmsSt.-Andreas-Kirche, Hauptstraße 0, 21493 SahmsGottesdienstmit Abendmahlmit KonfirmandenPastorin Katja Zornig\n...........................................\n19.00 UhrBüchen PötrauMarienkirche (Büchen Dorf), Schwanheider Weg 3, 21514 BüchenGottesdienst - mit AbendmahlPastor ...
Written by: Launer | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8754\n Frisch verliebt, aber dennoch viel Streit? Da kann man was machen. Einen Kommunikationskurs für Paare bietet das Beratungszentrums Hüxterdamm am 24. und 25. November an.\n\nEinen Kommunikationskurs für Paare bietet das Beratungszentrums Hüxterdamm am 24. und 25. November an.\nDas Beratungszentrum Hüxterdamm der Gemeindediakonie Lübeck bietet einen Kommunikationskurs für Paare an, die noch am Anfang ihrer Beziehung stehen. Er findet am Freitag, den 24. November, von 17 bis 20 Uhr sowie am Sonnabend, den 25. November, von 10 bis 14 Uhr in den Räumen des Beratungszentrums am Hüxterdamm 18 statt. Kursleiterin ist die Diplom-Psychologin Brigitte Harms-Teigeler.\n„Wenn die erste Verliebtheit verflogen ist und Routine eintritt, wird es für viele Paare zunehmend schwieriger, Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Bedürfnisse fair miteinander zu verhandeln“, umreißt Brigitte Harms-Teigeler eine typische Situation. „Die Zufriedenheit mit der Partnerschaft hängt wesentlich davon ab, wie es einem Paar gelingt miteinander zu reden, zu verhandeln, einander zuzuhören und sich einander mitzuteilen.“\nIm Kurs bekommen Paare Impulse für eine lebendige Partnerschaft und konkrete Hilfen für eine konstruktive Konfliktbewältigung  im Alltag. Jedes Paar übt geschützt zu zweit in von den anderen Paaren getrennten Räumen, der theoretische Input findet in der Gruppe statt.Die Kosten betragen  80 Euro pro Paar.\nWeitere Informationen:\nAnmeldung: Brigitte Harms-Teigeler, Tel. (0451) 79 32 29,harms-teigeler@gemeindediakonie-luebeck.de\nInfos zum Beratungszentrum unter www.gemeindediakonie-luebeck.de, Kinder und Familie
Written by: Niemann | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8749\n Über zwanzig Bibeln, zwölf Gesangbücher und andere liturgische Bücher werden bis zum 24. November 2017 in der Maria-Magdalenen-Kirche in Lauenburg/Elbe gezeigt. Einige der Bücher enthalten persönliche Widmungen oder zeugen von ihrer eigenen Geschichte.\n\nÜber zwanzig Bibeln, zwölf Gesangbücher und einzelne andere liturgische Bücher werden bis zum 24. November 2017 in der Maria-Magdalenen-Kirche in Lauenburg/Elbe gezeigt. Einige der Bücher enthalten persönliche Widmungen oder zeugen von ihrer eigenen sorgenvollen Geschichte, die man en Werken aus dem 17. bis 20. Jahrhundert teilweise ansieht. Sie erzählen Geschichten: Die handschriftlichen Vermerke in den Bibeln und Gesangbüchern lassen tief in die verwandtschaftlichen Beziehungen blicken.\nAnlässlich des Reformationsjubiläums hat die die Kirchengemeinde Lauenburg/Elbe in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Bezirksgruppe Lauenburg die Ausstellung mit den historischen Büchern aus vier Jahrhunderten vorbereitet. Die Bibeln stammen aus dem Kirchenkreisarchiv, dem Stadtarchiv Lauenburg und privaten Leihgebern aus Lauenburg und Umgebung. Ein besonderes Exponat ist die 1774 bei der Buchdruckerei Berenberg in Lauenburg gedruckte Bibelausgabe in der Tradition der Bibelverbreitung der Franckeschen Stiftung in Halle. Auch eine alte Altarbibel aus der St.-Petri-Kirche Ratzeburg von 1771 wird gezeigt.\nDie Ausstellung ist bis zum 24. November 2017 jeweils  dienstags, donnerstags, freitags und sonntags von 13 bis 15 Uhr zu sehen - und sonntags nach dem Gottesdienst ebenfalls von 14 bis 16 Uhr. Auf Anfrage bei der Kirchengemeinde sind am Wochenende Führungen möglich.\nFoto: Bibeln in einer Vitrine zeigen Pastor Ulrich Billet, Archivarin Dr. Claudia Tanck und Vereins-Vorsitzender Horst Eggert (v. li.)
Written by: Launer | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8746\n Zum nunmehr 27. Mal veranstalten Bürgerinnen und Bürger, Kirchengemeinden, Museen und Vereine der Hansestadt Lübeck im November 2017 vielfältige Aktionen zum Gedenken an die Opfer nationalsozialistische Gewalt.\n\nZum nunmehr 27. Mal veranstalten im November 2017 Bürgerinnen und Bürger, Kirchengemeinden, Museen und Vereine der Hansestadt Lübeck vielfältige Aktionen zum Gedenken an die Opfer nationalsozialistische Gewalt.\nZugleich dienen diese Veranstaltungen der Stärkung des Bewusstseins aller politisch Verantwortlichen in unserer Stadt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein umfangreiches Programmheft, in dem die einzelnen Aktionen kurz und anschaulich vorgestellt werden. Damit wird der Bedeutung der Erinnerungs- und Gedenkkultur in der Hansestadt auch in besonderer Weise Rechnung getragen.\n„Schon kurz nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft fanden sich Menschen zusammen, um sowohl an die Opfer des staatlichen Terrors zu erinnern als auch an die aufrechten Menschen, die im Widerstand aktiv waren. Die Schrecken dieser zivilisatorischen Barbarei und der Verlust der Menschlichkeit sollten nie vergessen werden“, so Kathrin Weiher, Senatorin für Kultur, Bildung, Jugend und Sport der Hansestadt Lübeck.\nIm Mittelpunkt der Reihe steht das Gedenken am 9. und 10. November 2017, das in erster Linie der jüdischen Bevölkerung, aber auch dem Andenken an die vier Lübecker Märtyrer gilt. Darüber hinaus wird aber auch an viele andere Gruppen, wie zum Beispiel die Sinti und Roma, die Homosexuellen und die verfolgten Menschen gedacht, die von den Nationalsozialisten ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden.\nSt. Marien. Lutherkirche und Propsteikirche Herz-Jesu: Gedenken an die Lübecker Märtyrer\nAm Freitag, den 10. November 2017 wird um 12 Uhr in St. Marien eine Mittagsandacht mit Constanze Oldendorf zum Gedenken an die Lübecker Märtyrer gefeiert. Nach der Andacht wird die Leiterin des Arbeitskreises 10. November, Dr. Ingaburgh Klatt, an der Gedenktafel unter den Rathausarkaden einen Kranz niederlegen. Um 17 Uhr wird zu einer Kranzniederlegung an der Gedenktafel am Zeughaus, Parade 12 eingeladen. Um 18 Uhr beginnt das Pontifikalamt am 74. Todestag der vier Lübecker Märtyrer in der Propsteikirche Herz-Jesu. Der evangelische Gottesdienst mit Pröpstin Petra Kallies und Pastorin Constanze Oldendorf in der Lutherkirche, Moislinger Allee 96, ist am Sonntag, dem 12. November um 11 Uhr. In der Gedenkstätte Lutherkirche präsentieren Schülerinnen und Schüler der Baltic Schule die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, Tod und Heldengedenken\nSt. Marien: Friedensgebet zum Jahrestag der Bombardierung Coventrys, 14.11.2017\nAm Dienstag, dem 14. November 2017 lädt die Kirchengemeinde ein zu einer Andacht zum Gedenekn an die Bombardierung von Coventry vor 77 Jahren.\nAm 14. November 1940 flog die deutsche Luftwaffe unter dem Decknamen „Unternehmen Mondscheinsonate“ einen schweren Bombenangriff auf Coventry. Große Teile der Innenstadt, 4330 Häuser und unersetzliche Kulturgüter wie die mittelalterliche St. Michael`s Cathedral wurden zerstört. 568 Menschen kamen ums Leben.\nZwei Jahre später folgte in der Nacht auf den Sonntag Palmarum 1942 als Vergeltungsschlag die Bombardierung der Lübecker Innenstadt. Mehr als 15000 Lübecker wurden in dieser Nacht obdachlos, mehr als 300 starben. Große Teile der Lübecker Altstadt wurden zerstört, drei der fünf mittelalterlichen Kirchen brannten während der Bombennacht 1942 vollständig aus, ihre Kirchtürme stürzten ein.\nDer Jahrestag der Bombardierung von Coventry ist ein Symbol für den ...
Written by: Launer | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8730\n Die Bibel. Für die Einen ist sie ein Buch mit sieben Siegeln. Für die Anderen ist sie ein echter Lebensbegleiter. Eine Gruppe der Kirchengemeinde Wohltorf möchte Menschen die Bibel näher bringen. Die Methode: ein Bibliodrama. Der nächste Termin ist am 25.11.2017.\n\nDie Bibel. Für die Einen ist sie ein Buch mit sieben Siegeln. Für die Anderen ist sie ein echter Lebensbegleiter. Eine Gruppe der Kirchengemeinde Wohltorf möchte Menschen die Bibel näher bringen. Die Methode: ein Bibliodrama. Der nächste Termin ist am 25.11.2017.\n„Wir wollen einen Text aus der Bibel näher unter die Lupe nehmen, und zwar sowohl mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Themen als auch vor dem Hintergrund persönlicher Fragen und unserer individuellen Lebensgeschichte“, begründen Gundel Zschau und Barbara Holthaus ihr Engagement. „Mit Hilfe des Bibliodramas wollen wir „die Bibel ins Leben ziehen“, wie es der Professor für Neues Testament und Bibliodramatiker, Timm Schramm, gesagt hat.“\nVier bis fünf Mal im Jahr treffen sich Interessierte in Wohltorf, immer an einem Samstag von 14 bis 18 Uhr. Los geht es mit einer Vorstellungsrunde, danach folgt meist eine persönliche Annäherung an das Thema. „Der Bibeltext selbst bleibt zu diesem Zeitpunkt noch geheim“, so Barbara Holthaus. Erst nach weiteren Annäherungsschritten wird dieses Geheimnis gelüftet. „Um den Text dann intensiv kennenzulernen benutzen wir gerne verschiedene kommunikative Methoden, Malen, Tanzen oder darstellendes Spiel“, sagt sie. Ganz wichtiger Bestandteil der Treffen ist eine Pause mit Kaffee, Tee und kleinen Köstlichkeiten, welche die Teilnehmer mitgebracht haben.\nZum Abschluss werden in einer Abschlussrunde noch einmal die Erkenntnisse des Tages gebündelt. „Viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen berichten, dass sie nach einem Bibliodrama Fragen, Anregungen und Aufforderungen eines Bibel-Textes mit in ihren Alltag hinein genommen haben“, hat Barbara Holthaus beobachtet.\nNeue TeilnehmerInnen  sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das nächste Bibliodrama ist am Samstag, dem 25. November 2017 von 14 bis 18 Uhr im Gemeindehaus auf dem Kirchberg in Wohltorf. Anmeldung und weitere Informationen bitte bei Barbara Holthlthaus unter Telefon 04104/ 55 48.
Written by: Launer | Published in: Schaufenster\n K2_ITEM_ID8712\n Wenn es ein Prädikat für das Gebäude gibt, dass die \"gute alte Zeit\" verkörpert, dann steht St. Gertrud ganz oben auf der Liste. Eine Fotoausstellung ab dem 10.11.2017 zeigt, warum die über 100 Jahre alte Kirche so besonders heimelig auf viele Menschen wirkt.\n\nWenn es ein Prädikat für das Gebäude gibt, dass die \"gute alte Zeit\" verkörpert, dann steht St. Gertrud ganz oben auf der Liste. Eine Fotoausstellung ab dem 10.11.2017 zeigt, warum die über 100 Jahre alte Kirche so besonders heimelig auf viele Menschen wirkt.\n\"Norddeutscher Backstein komponiert sich zu einem besonderen, einmaligen Bauensemble mit Kirchturm, Pastoratsbauten und großem Garten mit Mauereinfassung\", schwärmt Fotograf Nicolas de Cuvry. Der 53jährige ist Mitglied im Bauausschuss St. Gertrud, der Erhalt des Bauwerkes ist ihm ein Anliegen. Unter dem Titel \"Vision St. Gertrud - Monument eines Stadtteils\" hat er daher im Vorraum der Kirche eine Ausstellung mit besonderen Fotografien zusammengestellt. Eröffnung ist am Freitag, dem 10. November 2017 um 17.00 Uhr.\nWer das Ensemble zum ersten Mal erlebt, fühlt sich auf das Angenehmste in einen alten Heimatfilm versetzt. Die 1910 geweihte Kirche trohnt wie eine Trutzburg gleich neben dem Stadtpark. Das Gemeindegebiet ist ausschließlich durch Wohngebiete geprägt, es gibt keine Industrie und nur wenige kleine Geschäfte, dafür fußläufig Schulen und Einrichtungen für Senioren. Der Kirchenraum ist großzügig, eine Empore bietet Platz auch bei großen Festlichkeiten. Die Fenster leuchten bunt, die Bänke sind gemütlich, das Licht umfließt den Besucher freundlich, die Akustik ist ganz fabelhaft. Ein besonderes Schmuckstück ist die Walcker-Orgel, sowohl optisch als auch aktustisch. Erst 2013 wurde sie umfassend restauriert und vermittelt seitdem authentisch das romantisch geprägte Klangbild der Erbauungszeit.\nGleich neben der Kirche wohnt der Pastor, auch nicht beengt, und hinter der Kirche bietet ein Innenhof einen guten Rahmen für Gemeindefeste, Auftritte des gemeindeeigenen Bläserchores, Fußballturniere des Knabenchores und so manches mehr. Die Kindertagesstätte ist beliebt. Gleich zwei Gemeindesäle werden gut genutzt, Auf den Stühlen haben schon die Eltern der jetzigen Konfirmanden bequem der Bibelarbeit gelauscht. Und auch mit Nebengebäuden ist St. Getrud gesegnet - auch das ermöglicht eine kontinuierliche, verlässliche Gemeindearbeit. Seit vielen Jahren ist hier der Christliche Blindendienst beheimatet, die Evangelische Frauenhilfe unterstützt die Gemeinde seit über 90 Jahre. Nicht alle finden St. Gertrud schön. Kaum jemand würde sagen, sie ist modern. Aber beinahe jeder stimmt zu, dass man sich hier wohlfühlen kann - eine Eigenschaft, die so manche schöne oder moderne Kirche nicht aufzuweisen hat.\nWarum das so ist, auch das wird bei der Fotoausstellung gezeigt werden. \"Es wird auch um Bauformen aus unterschiedlichen Jahrhunderten gehen, die in der Kirchenarchitektur zitiert werden\", so Nicolas de Cuvry. Der Bau wird aus verschiedenen Blilckwinkeln betrachtet - so wird deutlich, wie sehr die Kirche in den Stadtteil hineinwirkt. Und wie sehr die Kirche hier mitten im Dorf steht.\n \n \n