Kanu-Tauffahrt


Die Kanu-Tauffahrt

Der Treffpunkt für uns Ehrenamtler war um 9.00 Uhr vor dem Gemeindehaus der St. Lorenz Gemeinde. Anschließend ging es für Nils, Frau Kehring-Ibold und mich per Fahrrad zur Moltkebrücke zum Lübecker Kanu Verein. Gegen 10.30 Uhr trudelten die ersten Konfirmanden ein. Die Schwimmwesten wurden angelegt und die Boote wurden in die Wakenitz gelassen. Der erste Halt war an der Eisenbahnbrücke. Alle gingen an Land. Das war eine wackelige Angelegenheit. An Land führten die Konfirmanden und Nils ein kleines Theaterstück auf. Es ging um die Taufe von Jesus, der von Johannes dem Täufer getauft wurde. Der 2. Haltepunkt war Absalonshort. Die Aufgabe war für die Konfirmanden war hier, aus Naturmaterial den eigenen Namen zu legen. Danach fuhren wir weiter bis zur Holzbrücke, wo die Konfimanden eine Karte mit dem Missionsauftrag bekamen, den sie auswendig lernten. Dann fuhren wir weiter nach Rothenhusen. Dort wartete Pauls Mutter auf uns. Wir holten die Boote aus dem Wasser und brachten sie zum Liegeplatz. Pauls Mutter hat uns dann mit dem Kleinbus zum Campingplatz nach Buchholz gefahren. Dort hieß es die Zelte aufzubauen und das Abendbrot vorzubereiten. Das Gemüse und der Grill mussten vorbereitet werden. Wir bekamen Bänke, Tische und die Steine für den Grill vom Campingplatz und bauten alles gemeinsam auf. Dann haben wir gegessen. Nach dem Essen gingen die Konfirmanden und Nils an der Badestelle baden. Die Nachtruhe auf dem Campingplatz beginnt um 22.00 Uhr. Gesegnete Nachtruhe – der erste Tag ging zu Ende. Am nächsten Morgen kamen die Tauffamilien und die Gottesdienst-besucher aus unserer St. Lorenz-Gemeinde. Der Gottesdienst bei Sonnenschein begann pünktlich um 8.00 Uhr. Der kleine Täufling Anton wollte nicht so recht ins Wasser. Nach dem Gottesdienst halfen alle mit, die Bänke zum Zeltplatz zurück zu tragen. Jetzt gab es Frühstück. Die Gäste hatten viel Leckers mitgebracht: Brötchen, Frikadellen, Kuchen, Äpfel, Kaffee,…Es war eine tolle Atmosphäre. Nach dem Frühstück ging alles sehr schnell: Zeltabbau, Sachen packen, den Grill wegräumen; Steine, Tische und Bänke zurück tragen. Bernd Leinert brachte uns mit dem Stattauto-Bus nach Rothenhusen. Wir paddelten zurück nach Lübeck. Dort wurden die Boote sauber gemacht. Nachdem die Konfirmanden von den Eltern abgeholt worden waren, fuhren wir Begleiter mit unseren Rädern zurück zum Gemeindehaus. Dort wartete schon unser Gepäck. Es war eine tolle Tour. Wir haben viel gelacht, viel erlebt und aufeinander geachtet.

Britta Marquardt